Verisk Health GmbH erstellt Expertise für den Risikoausgleich in der obligatorischen Krankenversicherung

Verisk Health GmbH | 06.07.2010

MÜNCHEN, DE - (HealthTech Wire / News) - Im Zuge einer Ausschreibung hat das Schweizer Bundesamt für Gesundheit die Verisk Health GmbH beauftragt, ein unabhängiges wissenschaftliches Vergleichsgutachten zum Einsatz verschiedener Morbiditätsfaktoren für den Risikoausgleich der obligatorischen Krankenversicherung zu erarbeiten. Die Verisk Health GmbH setzte sich dabei erfolgreich gegen spezialisierte Beratungsfirmen und wissenschaftliche Institute aus der Schweiz durch.

Story Highlights
  • Verisk Health GmbH setzte sich erfolgreich gegen spezialisierte Beratungsfirmen und wissenschaftliche Institute aus der Schweiz durch.
  • Bei dem Vergleichsgutachten wird man auch auf die Erfahrungen mit dem deutschen Risikostrukturausgleich (RSA) zurückgreifen.
  • „Unser Vergleichsgutachten soll die Schweizer Parlamentarier über alle methodischen, juristischen und politischen Faktoren informieren, die sie für ihre Entscheidung benötigen.“

Bis zum 30. September 2010 wird die Abteilung Analytics der Verisk Health GmbH gemeinsam mit einer Expertin der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich ein umfassendes Dossier zu Eignung, Auswirkungen und Vorhersagekraft verschiedener Modelle des Risikoausgleichs in der Schweizer Krankenversicherung ausarbeiten. Dr. Ralph Leonhardt, Director of Analytics bei Verisk Health International, erklärte hierzu: „Nur mit einer Risikoadjustierung und Morbiditätsorientierung lässt sich eine solidarische Krankenversicherung gleichzeitig fair und kostengünstig weiterentwickeln. In unserem Dossier werden wir die Vor- und Nachteile einzelner Morbiditätsfaktoren aufzählen, aber auch die jeweiligen Anreizsysteme und die Wahrscheinlichkeit des Missbrauchs analysieren und bewerten.“

Die obligatorische Krankenversicherung der Schweiz betreibt keine Versichertenselektion und erhebt von allen Mitgliedern einen morbiditätsunabhängigen Einheitsbeitrag. Bislang steuern lediglich die Parameter Alter und Geschlecht den Risikoausgleich der Krankenkassen untereinander. „Diese rudimentären und unpräzisen Risikofaktoren will das Schweizer Bundesamt nun differenzieren und weiterentwickeln. Unser Vergleichsgutachten soll die Schweizer Parlamentarier über alle methodischen, juristischen und politischen Faktoren informieren, die sie für ihre Entscheidung für oder gegen ein bestimmtes Modell benötigen“, ergänzte Leonhardt. Hierbei werde man unter anderem auch auf die Erfahrungen mit dem deutschen Risikostrukturausgleich (RSA) zurückgreifen, dessen Algorithmen, Grouper und Hierarchisierungsfaktoren Verisk Health maßgeblich mitgestaltet hat.

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Quelle: Verisk Health GmbH

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