MEIERHOFER gewinnt IT-Großprojekt der Universitätsmedizin Greifswald

MCC wird künftig die zentralen Prozesse des 900-Betten-Hauses digital abbilden und das bestehende System ablösen

MEIERHOFER AG | IT-Systeme | 29.01.2016

MÜNCHEN, DE - (HealthTech Wire / News) - Die Universitätsmedizin Greifswald (UMG) hat sich für die Einführung des Krankenhausinformationssystems (KIS) MCC von MEIERHOFER entschieden. Die skalierbare Software des Münchner Medizin-IT-Spezialisten wird künftig die zentralen Prozesse des 900-Betten-Hauses digital abbilden und das bestehende System ablösen. Projektstart war bereits im Oktober 2015, aktuell definieren Verantwortliche der UMG und Projektleiter des Anbieters die individuellen Anwendungsszenarien in einer Demonstrationsumgebung, anschließend beginnt der Roll-Out des neuen klinischen Arbeitsplatzsystems (KAS).

Story Highlights
  • Aktuell Definition der individuellen Anwendungsszenarien in einer Demonstrationsumgebung, anschließend Roll-Out des neuen klinischen Arbeitsplatzsystems
  • Versorgungsdaten sollen für die Forschung nutzbar gemacht und Forschungsdaten für eine Verbesserung der Versorgung genutzt werden
  • „Die Entscheidung für MEIERHOFER bestätigt die Strategie unseres Unternehmens, national zu fokussieren und tiefintegrierte IT-Lösungen zu installieren“

Mit der MEIERHOFER AG aus München hat sich erstmalig ein mittelständisches und eigentümergeführtes Unternehmen mit Fokus auf den deutschsprachigen Markt gegen internationale Anbieter im Kontext einer universitären Ausschreibung durchgesetzt. „Die Entscheidung für MEIERHOFER bestätigt die Strategie unseres Unternehmens, national zu fokussieren und tiefintegrierte IT-Lösungen zu installieren" freut sich Firmengründer und Vorstandsvorsitzender Matthias Meierhofer. Von den ausgeschriebenen vier Losen gewinnt sein Unternehmen das Los 1.1 „Lieferung, Customizing, Pflege und Weiterentwicklung eines prozessorientierten Klinischen Arbeitsplatzsystems (KAS) mit tiefer Integration in die Systemumgebung.“ Das Besondere an diesem Projekt ist die enge Verzahnung der Versorgungsplattform mit der Forschungsplattform mit dem Ziel, die Versorgungsdaten für die Forschung nutzbar zu machen und Forschungsdaten für eine Verbesserung der Versorgung zu nutzen. Dieses Vorhaben ist deutschlandweit einmalig und hat somit Pioniercharakter. Eine besondere Herausforderung ist in diesem Kontext das Thema Datenschutz. „Die Zustimmung zur Teilnahme an einer Studie liegt immer beim Patienten. Diese wird über ein zweistufiges Einwilligungsverfahren (Konsenten) erfasst. Mit Hilfe einer Treuhandstelle und eines Privacy Protection & Interface Layer werden die Daten vor Übermittlung auf vollständige und korrekte Pseudonymisierung überprüft", erklärt Meierhofer.

Neben der technischen und inhaltlichen Gestaltung des KIS MCC konnte MEIERHOFER mit seiner Expertise zur Integration von Subsystemen überzeugen. Wichtig war den Entscheidern, dass Speziallösungen für eine Closed Loop Medikation sowie für die Pflegedokumentation- und planung existieren, die prozessorientiertes Arbeiten ermöglichen und den Alltag der Mitarbeiter am UMG auch durch Computerized Physician Order Entry (CPOE) unterstützen.

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Quelle: HealthTech Wire