Kartellamt genehmigt Beteiligung der Asklepios Kliniken GmbH an MEIERHOFER AG

Einführung von MCC in den sieben Hamburger Häusern der Klinikgruppe und enge Entwicklungspartnerschaft zur Umsetzung regionaler IT-Projekte

MEIERHOFER AG | IT-Systeme | 25.01.2016

MÜNCHEN/HAMBURG, DE - (HealthTech Wire / News) - Das Kartellamt hat die Minderheitsbeteiligung der Asklepios Kliniken GmbH an der MEIERHOFER AG in Höhe von 40 Prozent genehmigt. Der zweitgrößte private Krankenhausbetreiber Deutschlands und der eigentümergeführte, mittelständische Hersteller von Krankenhaus-IT aus München starten eine weitreichende, strategische Zusammenarbeit. Sie umfasst die Einführung des Krankenhausinformationssystems (KIS) MCC von MEIERHOFER in den sieben Hamburger Häusern der Klinikgruppe (Altona, Barmbek, Klinik Nord, St. Georg, Wandsbek, Westklinikum, Harburg) und sieht darüber hinaus die Umsetzung regionaler IT-Projekte in einer engen Entwicklungspartnerschaft vor.

Story Highlights
  • Ziel der Zusammenarbeit: Lösungen zu entwickeln, die die Funktionalität und die Anwendungsszenarien des KIS MCC über den bisherigen Kernbereich hinaus erweitern und verbessern
  • Asklepios setzt auf Zugewinn von Erfahrung, Kompetenz und Manpower in Bezug auf die Umsetzung prozessorientierter, zukunftsweisender IT-Lösungen und eHealth-Projekte
  • „Die Integration etwa von eHealth-Themen in die Arbeitsprozesse wird für einen Krankenhauskonzern immer wichtiger.“

Ziel der Zusammenarbeit ist es, Lösungen zu entwickeln, die die Funktionalität und die Anwendungsszenarien des KIS MCC über den bisherigen Kernbereich hinaus erweitern und verbessern. Hierfür bringt die Asklepios Kliniken GmbH ihr Know-how über Anforderungen im Klinikalltag ein. Im Gegenzug verspricht sich der private Träger eine Verbesserung der Patientenbetreuung und des Patientenmanagements durch den Einsatz innovativer Technologien und den Zugewinn von Erfahrung, Kompetenz und Manpower, wenn es um die Umsetzung prozessorientierter und zukunftsweisender IT-Lösungen sowie eHealth-Projekte geht.

„Wir sehen in diesem Projekt die einmalige Chance, unsere Software um die Erfahrungen und ausgereiften Prozessstrukturen eines der bedeutendsten Klinikenbetreibers diese Landes zu ergänzen“, so Matthias Meierhofer, Vorstandsvorsitzender und Gründer der MEIERHOFER AG. „Die Kooperation stärkt unsere Marktposition als KIS-Anbieter und wird sich positiv auf unsere Softwareprodukte und damit auch für unsere Kunden auswirken.“ Für den Asklepios-Konzern, der seit jeher auf modernste Technologien und Innovationen in der medizinischen Versorgung setzt, bedeutet die enge Zusammenarbeit mit dem Münchner KIS-Hersteller einen wichtigen Schritt Richtung Verbesserung der Patientenbetreuung und des Patientenmanagements. „Wenn wir investieren, muss das Produkt besonders langlebig und zukunftsfähig sein,“ sagt Martin Stein, CIO bei Asklepios. „Das ist auch ein Grund, warum wir eine Beteiligung an der Firma MEIERHOFER beschlossen haben. Mit MEIERHOFER setzen wir bewusst auf einen erfahrenen, auf den deutschsprachigen Markt orientierten KIS-Anbieter, der in der Lage ist, unsere Anforderungen und Bedürfnisse in seinem Krankenhausinformationssystem abzubilden,“ so Stein weiter. „Die Integration etwa von eHealth-Themen in die Arbeitsprozesse wird für einen Krankenhauskonzern immer wichtiger. Mit MEIERHOFER haben wir einen Anbieter gefunden, der sowohl die erforderliche Manpower als auch die Erfahrung und die Kompetenz hat, um solche Projekte zusammen mit Asklepios umzusetzen,“ ergänzt Dr. Thomas Wolfram, verantwortlicher Konzerngeschäftsführer bei Asklepios.

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Quelle: HealthTech Wire