Nuance Vortrag bei Wiener eHealth Kongress: „Mit Spracherkennung Versorgungsqualität erhöhen!“

Echtzeit-Informationssysteme liefern wichtige Entscheidungsgrundlagen im Behandlungsprozess

WIEN, AT - (HealthTech Wire / News) - Nuance Communications, Inc., führender Anbieter von Sprach- und Bildbearbeitungslösungen für Unternehmen und Privatkunden, wird zur diesjährigen Veranstaltung „E-Health und Krankenhausinformationssysteme“ in Wien (11. März 2010) die Bedeutung effizienter Informationserfassung und -bereitstellung für die Erbringung der medizinischen Leistung beleuchten. Nuance unterstreicht dabei vor allem die Möglichkeit mithilfe von Spracherkennungstechnologie Echtzeitinformation zu generieren. Diese liefert Ärzten wichtige Entscheidungsgrundlagen und kann dazu beitragen potentielle Fehlerquellen im Behandlungsprozess auszuschalten und damit die Sicherheit von Patienten zu verbessern.

Story Highlights
  • Spracherkennung liefert Ärzten wichtige Entscheidungsgrundlage, trägt dazu bei, potenzielle Fehlerquellen im Behandlungsprozess auszuschalten.
  • Nuance-Lösung verbessert Leistungsqualität und Leistungsumfang und steigert Produktivität am ZRI, Kaiser-Franz-Josef-Spital.
  • Der Eintritt für Angehörige des Gesundheitswesens und IT Anwender ist frei.

„Die Initiative zum strukturierten Fehlermanagement der Österreichischen Ärztekammer (1) hat bereits 2006 ein umfassendes Programm zur Verbesserung der Patientensicherheit erarbeitet. Zu den Maßnahmen zählen auch die Verbesserung des Informationsflusses sowie die Erforschung und Entwicklung klinischer bzw. administrativer Informationssysteme. Dies erfordert aber auch gleichzeitig die Überlegung, wie Informationen in diesen Systemen erfasst werden können. Am einfachsten geht das per Sprache – wenn Ärzte also direkt in ihren Computer diktieren können“, sagt Mert Öz, Product Manager Innovation bei Nuance Healthcare.

SMZ Süd – Kaiser-Franz-Josef-Spital: Lohnende Pionierarbeit

Im Zentralröntgeninstitut (ZRI) des Sozialmedizinischen Zentrums (SMZ) Süd, Kaiser-Franz-Josef-Spital in Wien erfolgte bereits 1998 die Umstellung auf Spracherkennung. ZRI-Vorstand Univ.-Dozent Dr. Wolfgang Kumpan gilt damit international als einer der Pioniere dieser Technologie. Durch den Einsatz der Nuance Lösung „SpeechMagic“ konnte nicht nur die Leistungsqualität und der Leistungsumfang verbessert, sondern auch die Produktivität erheblich gesteigert werden.

So wurde die Befunderstellungszeit von der Durchführung der Untersuchung bis zur Übermittlung des signierten Befundes an den behandelnden Arzt des Kaiser-Franz-Josef-Spitals um 40 % verringert. 95 % aller Befunde werden innerhalb eines Tages versendet. Das seit Einführung der Spracherkennung massiv gestiegene und nach wie vor steigende Leistungsvolumen im ZRI konnte ohne zusätzliches Personal bewältigt werden. Inzwischen betreut das ZRI Team auch das mehrere Kilometer entfernte Gottfried von Preyer’sche Kinderspital. Über das Wiener City Netz werden die Diktate zur Spracherkennung in das ZRI des Kaiser-Franz-Josef-Spitals digital übertragen, von den ZRI-Schreibkräften bearbeitet und zur Vidierung rückübertragen. Die durch geringeren Schreibaufwand gewonnene Zeit kommt direkt und indirekt der Patientenbetreuung bzw. der Bewältigung des seit der Systemeinführung nahezu verdoppelten Leistungs- und Schreibvolumens bei gleichem Personalaufwand zugute.

„Die Vorteile von SpeechMagic sprechen für sich: Effizienz- und Produktivitätssteigerung unseres Personals, Verkürzung der Befunderstellungszeit und der therapeutischen Reaktionszeit und damit indirekt auch eine Senkung der Fall- und Spitalskosten“, resümiert ZRI-Vorstand Univ.-Dozent Dr. Wolfgang Kumpan. (2)

Tastatur und Kassettendiktat nicht mehr zeitgemäß

„Informationserfassung via Tastatur oder gar Kassettendiktat gilt als fehleranfällig und aufwändig. In den Mittelpunkt zukunftsorientierter Informationserfassung rückt daher Spracherkennung. Viele Ärzte nehmen z.B. die elektronische Patientenakte erst nach Bereitstellung von Spracherkennung an – und diese gilt als eines der wichtigsten Werkzeuge zur Verbesserung des Informationsflusses“, erklärt Mert Öz.

Wie mithilfe von Spracherkennung gesprochener Text zur Information wird, und wie man diese für mehr Patientensicherheit nutzen kann, darüber wird Herr Öz beim Wiener Kongress „E-Health und Krankenhausinformationssysteme“ am 11. März 2010 sprechen. Der Eintritt für Angehörige des Gesundheitswesens und IT-Anwender ist frei. Anmeldung und weitere Informationen sind auf der Website des Veranstalters zu finden: www.conect.at.

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1. - Österreichische Ärztekammer, 2006
tinyurl.com/y9po6ok

2. - Quelle: Anwenderbericht, Nuance Healthcare. ftp://ftp.scansoft.com/nuance/casestudies/cs_kfj_de_72dpi.pdf

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Quelle: Nuance Communications

"In den Mittelpunkt rückt Spracherkennung."
"In den Mittelpunkt rückt Spracherkennung."
Veranstaltung „E-Health und Krankenhausinformationssysteme“, 11. März 2010 in Wien
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