Nuance thematisiert zur conhIT 2009 die Messbarkeit der Vorteile aus dem Einsatz von Spracherkennung

eHealth Studie: Krankenhäuser erwarten Kosteneinsparung und Dokumentationsbeschleunigung durch Spracherkennung

ELMSHORN und BERLIN, DE – (HealthTech Wire / News) – Anlässlich der conhIT 2009, stellt  Nuance die messbaren Verbesserungen durch den Einsatz von Spracherkennung in den Mittelpunkt seiner Kommunikationsaktivitäten. So erzielte in Deutschland u.a. die Evangelische Stiftung Augusta in Bochum eine Beschleunigung der Befundumlaufzeiten um  54 bis 98 Prozent. Das belgischen AZ Sint-Jozef Krankenhaus benötigt nur noch 25 bis 120 Minuten zwischen Diktat und Verfügbarkeit eines Befundes.

Story Highlights
  • Bis zu 98% Beschleunigung der Umlaufzeiten mit Spracherkennung möglich
  • Studie: 78%  der Spracherkennungsanwender mit der Technologie zufrieden
  • Anwender: Integrationstiefe ist ausschlaggebend

„Das Einsparungspotential durch Spracherkennung, hinsichtlich Zeit und Kosten, ist ein wichtiges Thema für eine effiziente Krankenhausverwaltung.  Dies wird immer häufiger durch konkrete Messungen belegt. Das Vejle Krankenhaus in Dänemark steigerte die Gesamtproduktivität um bis zu 7%; das Universitätskrankenhaus von Oslo spart jährlich 900,000 EUR. Und ein Londoner Krankenhaus - HCA International – gab kürzlich bekannt, die Befundumlaufzeit von 24 Stunden auf durchschnittlich 2:40 Minuten reduziert zu haben“, sagt Gerhard Schuberth, Geschäftsführer von Nuance Healthcare in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Auch in der aktuellen Studie „Monitoring eHealth & Gesundheitswirtschaft Deutschland 2009“ gaben 94% der teilnehmenden Krankenhäuser an, dass sie sich von digitaler Sprachverarbeitung bzw. –erkennung eine beschleunigte Befunderstellung erwarten. 68% der Krankenhäuser nannten Kosteneinsparungen als Vorteil, gefolgt von einem verbesserten Informationsfluss (50%), bessere Befundqualität (28%) sowie der Erhöhung der Patientensicherheit (22%).  Die Studie wurde von der Berliner Wegweiser GmbH mit Unterstützung führender Verbände und Organisationen, darunter BITKOM, GEMATIK und des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, durchgeführt. Fast die Hälfte aller deutschen Krankenhäuser ist der Studie zufolge bereits auf digitale Sprachverarbeitung umgestiegen. 13% der Krankenhäuser nutzen auch die Spracherkennung. Die Zufriedenheit unter den Spracherkennungsanwendern ist hoch – 78% bewerten die „Methode Spracherkennung“ als gut oder sehr gut.

Auf die Umsetzung kommt es an

Nutzen und Zufriedenheit mit Spracherkennung sind eng mit der Tiefe der Integration in die bestehende Krankenhaus-IT verknüpft. So jedenfalls sieht es Dr. Robert Kierse vom Institut für Röntgendiagnostik und Nuklearmedizin am Klinikum Neuperlach der Städtisches Klinikum München GmbH.  Dies bedeutet, dass Spracherkennung Teil eines integrierten Systems sein sollte, zu dem auch RIS und PACS gehören - so Dr. Kierse im HealthTech Wire Interview. Dadurch konnte am Klinikum Neuperlach der ganze Prozess der Dokumentenerstellung von sieben auf drei Schritte reduziert werden – mit direkter Auswirkung auf die Sicherheit der Patienten.

„Bisher waren Befund und Bild voneinander getrennt. Wenn wir einen Befund diktiert haben, dann hat das Sekretariat diesen Befund der Person zugeordnet, die wir auf dem Band angegeben hatten. Wenn es nun zeitnah Patienten mit gleichen Namen - z.B. Huber Hans - gab - und das kommt bei der Menge der Diktate schon einmal vor - dann konnte es zu Verwechslungen kommen(…)“, so Dr. Kierse.

Dies komme jetzt nicht mehr vor: „Wenn der Befund per Spracherkennung diktiert ist, dann wird er direkt an das digitale Bild drangehängt, und er ist dann auch nicht mehr vom Bild zu trennen. Bild, Befund und gegebenenfalls abrechnungsrelevante Informationen sind bei einem integrierten digitalen Befundungssystem eine Einheit.“

Nuance ist auf der conhIT in Halle 1.2, Stand D- 111.