Das Gipfeltreffen der europäisches Health IT auf dem HIMSS CIO Summit findet vom 20. bis 22. November in Genf, Schweiz statt. Das HealthTech Wire-Team ist vor Ort und liefert Ihnen die Nachrichten von der Veranstaltung.
Lesen Sie den Liveticker vom Tag 1
+++ 15:51 Uhr | Das neue Siemens Kundenmagazin „inside: health IT SPECIAL“ ist da +++
[powerd by SIEMENS] „Was passiert, wenn was passiert?“ – in seiner aktuellen Ausgabe widmet sich das Siemens Kundenmagazin u.a. den Themen Datenschutz und Risikomanagement. IT-Hersteller und IT-Verantwortliche in den Krankenhäusern müssen in diesem Umfeld komplexe Aufgaben gemeinsam meistern. Die „inside:health IT Special“ Autoren beleuchten das Thema deshalb von mehreren Seiten.
Thematisiert wird des weiteren die Verleihung des BSI-Gütesiegels an das UKE für die Elektronische Patientenakte mit Soarian Clinicals und Soarian Health Archive – und natürlich auch die EMRAM Zertifizierung. Mehr darüber und über die aktuellen Entwicklungen bei KIS, RIS und PACS, eHealth-Lösungen und Software für eine integrierte Versorgung lesen Sie hier: www.siemens.de/inside-health-it-special.
+++ 15:45 Uhr | IT-Systeme können klinische und wirtschaftliche Vorteile bringen +++
John P. Hoyt, Executive Vice President von HIMSS Analytics, USA, präsentiert Daten aus den Vereinigten Staaten, die einen positiven Return on Investment durch die Einführung von IT-Systemen belegen.
+++ 13:22 Uhr | Kein System ist perfekt – man sollte deshalb das Feedback der Nutzer berücksichtigen +++
Diese Erfahrung machte das Landkreisamt von Uppsala in Schweden beim Wechsel auf ein einheitliches System der elektronischen Gesundheitsakte in der Primär- und Sekundärversorgung. Im ganzen Landkreis sollte der Grundsatz gelten: Ein Patient, eine Akte. Dr Anders Bjorklind, CMIO beim Landkreisamt von Uppsala ergänzt, dass Einigkeit unter Politikern und im Management, ein entschlossenes Projektmanagement und eine sorgfältige Planung wichtige Faktoren für eine erfolgreiche Einführung sind.
+++ 13:17 Uhr | Siemens Soarian als Grundstein für UKE´s EMRAM Stage 7 Award +++
Anfang dieses Jahres wurde dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) als erstes Krankenhaus in Europa, eine Auszeichnung für das Erreichen der höchsten Stufe, Stage 7, beim Electronic Medical Record Adoption Model (EMRAM) verliehen. Das UKE wurde gestern Abend auf dem HIMSS Analytics Awards Dinner im Restaurant La Broche in Genf in Anwesenheit von hochrangigen Führungskräften im Gesundheitswesen aus ganz Europa mit der Auszeichnung vorgestellt. Zum Erreichen der Stage 7, sagte Dr. Peter Gocke, Leiter der IT im UKE, "Die elektronische Patientenakte basiert auf dem Krankenhaus-Informations-System Soarian Clinicals und Soarian Health Archive und ist ein wesentlicher Faktor für die Effizienz unserer klinischen und administrativen Abläufe. Es ist ein Meilenstein in der Gesundheitsversorgung. "Hartmut Schaper, Senior Vice President der Health Services bei Siemens Healthcare, sagte: "UKE ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie komplexe Arbeitsabläufe verbessert und durch innovative IT papierlos gemacht werden können."
+++ 12:59 Uhr | Elektronische Gesundheitsakten allein machen die Gesundheitsversorgung nicht besser +++
In den meisten Krankenhäusern Norwegens gibt es seit fünf bis zehn Jahren elektronische Gesundheitsakten. Doch obwohl es in Norwegen mehr Ärzte und Pflegepersonal gibt als in anderen nordischen Ländern, sind die Kosten des norwegischen Gesundheitswesens höher und die Ergebnisse schlechter, erklärt Dr. Hans Nielsen Hauge, MD, CMIO, Helse Sor-Ost, Norwegen. Einer der Gründe dafür ist Hauge zufolge der Mangel an Interoperabilität zwischen den IT-Systemen der verschiedenen Organisationen im Gesundheitswesen. Im Südosten Norwegens hat man nun eine neue IT-Strategie entwickelt.
+++ 12:30 Uhr| Ein „Big Bang“ ist für die Einführung der elektronischen Gesundheitsakte nicht der beste Weg +++
Am Odense Universitätsklinikum in Dänemark hat man die Erfahrung gemacht, dass ein „Big Bang“-Ansatz zur Einführung Elektronischer Gesundheitsakten nicht zu empfehlen ist, wie Dr. Peder Jest, Leiter des Odense Universitätsklinikums in Dänemark berichtet. In seinem Krankenhaus sei die Entwicklung und Integration von IT-Systemen problemlos verlaufen. Der Umstieg auf das neue System der Elektronischen Gesundheitsakte sei den Ärzten jedoch schwer gefallen und es hätte Widerstand gegen die Veränderung bekannter Abläufe gegeben. Seine Schlussfolgerung ist, dass die Einführung per “Big Bang“ nur für eine begrenzte Zahl medizinischer Mitarbeiter geeignet ist.
+++ 10:04 Uhr| Cloud Computing kann die im Gesundheitswesen drohende Datenexplosion verhindern +++
Dr Zafar Chaudry, CIO des Liverpool Women’s NHS Foundation Trust in Großbritannien zeigt, wie Cloud Computing Krankenhäusern dabei helfen kann, die vielfältigen Herausforderungen wie Kostendruck, Organisationsfragen, Qualitätssicherung, Sicherheit, Personalmanagement und Effizienzsteigerung zu bewältigen. Cloud Computing macht die IT weniger komplex, indem es eine virtuelle Infrastruktur zur Verfügung stellt, die bei Bedarf als Service genutzt werden kann. Chaudry sagt, dass Cloud Computing in seinem Trust durch die Bank zu Einsparungen geführt hat, während gleichzeitig mehr IT-Ressourcen für Innovation, sinnvolle Aktivitäten und einen höhere Produktivität zur Verfügung stehen.
+++ 9:49 Uhr | Video veröffentlicht - UKE Mitarbeiter berichten, wie Siemens Soarian ihnen half, die Ersten in Europa zu werden, die den EMRAM Stage 7 erreichten +++
"Es gibt keinen Vergleich zwischen der Papierakte und der elektronischen Patientenakte. Die Vorbereitung geht sehr viel schneller. Ich kann mich schneller auf die Visite vorbereiten und neue Befunde kurz überblicken,” sagt Dr. Johannes Bier, Assistenzarzt an der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf (UKE), über die Verbesserungen, die Siemens Soarian für seine Arbeit im Krankenhaus mit sich gebracht hat. Das Video zeigt die Leichtigkeit, mit der Ärzte und Krankenschwestern schnell Informationen über den Zustand eines Patienten, Befunde, Laborwerte und erfolgte Behandlungen finden können. Die Zuschauer können die Vorteile eines workflow-orientierten Konzeptes wie Soarian sehen, welches die Koordination von Aufgaben, Informationen, Ressourcen und Mitarbeitern ermöglicht.
+++ 09:32 Uhr | Systeme zur Unterstützung von Entscheidungen im Krankenhaus (CDS) sollten in Elektronische Gesundheitskarten integriert werden +++
Systeme zur Unterstützung von Entscheidungen im Krankenhaus verbessern nachweislich die Patientenversorgung, wie Dr. Ilkka Kunnamo, Chefredakteur der Evidence Based Medicine Guidelines (EBMG) und des Evidence-Based Medicine electronic Decision Support (EBMeDS) bei der finnischen Ärztegesellschaft Duodecim zeigt. Kunnamo meint deshalb, dass sie allen Berufsgruppen und Bürgern über elektronische Gesundheitskarten und persönliche Gesundheitsakten zur Verfügung gestellt werden sollten. Über die Demo-Webseite des EBMeDS präsentiert er ein Beispiel eines mehrsprachigen CDS Werkzeugs, das in jede Elektronische Gesundheitsakte integriert werden kann.
+++ 09:07 Uhr | Zukünftige Systeme für Elektronische Patientenakten müssen Interoperabilität zwischen medizinischem Wissen und Patientendaten herstellen +++
In vielen Gesundheitseinrichtungen sehen die Mitarbeiter wegen der mangelnden Nutzerfreundlichkeit keinen Mehrwert in der elektronischen Patientenakte. Dies führt nach Auffassung von Prof. Xavier Pastor, MD, CMIO, am Hospital Clinico i Provincial in Barcelona, Spanien, zu Vorbehalten gegen die Einführung dieser neuen Technologie. Die nächste Generation der Elektronischen Patientenakte muss nach seiner Auffassung diese Barrieren durch eine neue Systemarchitektur überwinden und sich von einer bloßen Datenspeicherung wegbewegen hin zu einem Assistenzsystem, das mit dem biomedizinischen Wissen im Web 3.0 Netzwerk interagieren kann.
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Quelle: HealthTech Wire

