Zum Zweiten: Das war der eHealth Summit Austria 2014

Österreichs zweiter eHealth Summit toppt bisherige Besucherzahlen; Ärzte, Krankenhausholdings, Politik und Sozialversicherungen diskutierten die  ELGA und weitere Brennpunkte der nationalen eHealth.

Wien, AT - (HealthTech Wire / News) – Erneut haben österreichische Ärzte, Krankenhausholdings sowie Vertreter aus Politik und Sozialversicherungen vom 22. bis 23. Mai 2014 den eHealth Summit Austria besucht. Das zentrale österreichische Event 2014 für die Health IT Branche fand erneut im Kongresszentrum auf Schloss Schönbrunn in Wien statt und konnte seine Teilnehmerzahlen mit 294 Besuchern im Vergleich zum Vorjahr deutlich steigern.

Story Highlights
  • Erstmalig wurde das Programm von einem interdisziplinären Komitee aus Forschung, Politik, Industrie, Anwendern und Patienten erarbeitet.
  • Teilnehmer diskutierten die ELGA und weitere Brennpunkte der nationalen eHealth
  • „Der zweite eHealth Summit Austria war der bisher Größte seiner Art und soll auch 2015 wieder in diesem Format stattfinden“

„Der zweite eHealth Summit Austria war der bisher Größte seiner Art und soll auch 2015 wieder in diesem Format stattfinden“, freute sich Tagungsleiter Univ.-Doz. DI Dr. Günter Schreier vom Austrian Institute of Technology (AIT) und hob hervor: „Besonderen Zuspruch hatten wir von der Ärzteschaft, die erstmals Fortbildungspunkte für die Teilnahme am Summit erhielt. Außerdem waren mit GESPAG, Wiener KAV und KAGes die drei größten Krankenhausholdings Österreichs vor Ort.“

Nutzenmessung von IT: Kinderkrebsforschung & weitere Brennpunkte

Ein Highlight des wissenschaftlichen Programmteils stellte die Keynote am Freitag zur Bedeutung der IT in der Kinderkrebsforschung Europas dar: Prof. Dr. Ruth Ladenstein vermittelte den Besuchern des Summits umfassende Einblicke in das Engagement akademischer Forschung und des European Network for Cancer Research in Children and Adolescents (ENCCA). Nicht zuletzt dank der IT habe sich in den letzten Jahrzehnten die Kindersterblichkeit drastisch reduziert, so die Referentin.

Im HIMSS Anwendertrack standen u.a. mehrere Sessions zur Umsetzung und Planung von ELGA im Fokus – ein Thema, das die meisten Summit-Besucher anzog. Zu den führenden Themen gehörten außerdem Medikationssicherheit und mHealth. Erstmalig wurde das Programm des eHealth Summit Austria von einem interdisziplinären Komitee aus Forschung, Politik, Industrie, Anwendern und Patienten erarbeitet.

Innovationen aus der IT als Qualitätsfaktor

Das Spannungsverhältnis von Kostendruck und Innovation stand während des Summits gleich mehrfach auf der Agenda: Die Oberösterreichische Gesundheits- und Spitals-AG ging der Fragestellung ebenso nach wie die Referenten der Podiumsdiskussion „eHealth – wer soll das bezahlen und warum?“ unter der Leitung von Thomas Mück. Mück kam in seinem Vortrag über „Meaningful Use“ zu dem Fazit, das US-Modell sei für Österreich kein geeignetes Finanzierungsvorbild.

Innovationen hätten sich als wichtiger Faktor für eine hohe Lebens- und Versorgungsqualität erwiesen, stellte Dr. Michael Heinisch von der Vinzenz Gruppe fest. Eine wichtige Quelle für Innovation sei der klinische Alltag. Entsprechend forderte Heinisch eine strategiegeleitete Finanzierung, die Innovationsanreize schaffe und das praktische Gesundheitswesen als zukünftigen Wachstumsbereich anerkennt.

Aktives Engagement aller eHealth Akteure

Der erfolgreiche Verlauf der von HIMSS, AIT, UMIT, OCG und ÖGBMT veranstalten Konferenz sei vor allem der intensiven Zusammenarbeit aller Akteure des österreichischen Gesundheitswesens zu verdanken, sagte Univ.-Prof. Dr. Elske Ammenwerth, Tagungsleiterin der UMIT: „Diese haben mit hoher Innovationskraft und breitem Themenspektrum zu dem hochkarätigen und herausragenden Programm des eHealth Events beigetragen.“

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Quelle: HealthTech Wire

Das Programm des eHealth Events: "hochkarätig und herausragend"
Das Programm des eHealth Events: "hochkarätig und herausragend"
Zu den führenden Themen gehörten außerdem Medikationssicherheit und mHealth.
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