Bonn / Kiel / Mortsel (Belgien) - (HealthTech Wire) - Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UK S-H) erteilt Agfa HealthCare den Zuschlag für die campus-übergreifende Einführung des ORBIS Krankenhaus-Informationssystems mit Radiologie-Informationssystem und IMPAX.
Der Vorstand des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UK S-H), einer der drei größten deutschen Universitätskliniken, hat der Agfa HealthCare GmbH den Zuschlag für die campus-übergreifende Einführung des ORBIS KIS (Krankenhaus-Informationssystem) mit integriertem RIS (Radiologie-Informationssystem) und IMPAX PACS (Bildarchivierungs- und -kommunikationssystem) erteilt. Der Vertrag ist bereits in Kraft getreten. Insgesamt kann Agfa HealthCare in Kontinentaleuropa über 750 ORBIS Installationen mit mehr als 450.000 täglichen Nutzern vorweisen.
Die Umstellung auf ORBIS und IMPAX wird am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein die Prozesse der Patientenversorgung (Ärzte, Pflegekräfte), der Patientenadministration (Aufnahme und Abrechnung) und im Bereich Forschung und Lehre verbessern. Agfa HealthCare wird kurzfristig eine einheitliche Patientenadministration und -abrechnung sowie die erste Stufe des Klinischen-Arbeitsplatzsystems (KAS) und das Radiologie-Informationssystem mit PACS einführen.
Der Entscheidung zugunsten von Agfa HealthCare ging eine mehr als zweieinhalbjährige Vorbereitungszeit voraus. Die europaweite Ausschreibung für das unter anderem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte IT-Großprojekt erfolgte im September 2006.
Günter Zwilling, Kaufmännischer Vorstand des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein, kommentierte: „Das ORBIS KIS und das IMPAX RIS/PACS von Agfa HealthCare überzeugten uns als wirklich ganzheitliche Lösung aus einer Hand. Die durchgängige Produktverfügbarkeit, die innovative und benutzerfreundliche Benutzeroberfläche NICE und die Erfahrung unseres neuen Partners Agfa HealthCare im Management von vergleichbaren IT-Großprojekten im europäischen Gesundheitswesen bestärkten uns in unserer Entscheidung. Mit der zukunftsweisenden Einführung für ORBIS stellen wir am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein die Weichen in Richtung vernetztes Gesundheitswesen."
Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UK S-H) beschäftigt etwa 10.000 Mitarbeiter, verfügt über circa 2.400 stationären Betten, und versorgt jährlich über 240.000 ambulante und circa 100.000 stationäre und teilstationäre Patienten. Die Ablösung vorhandener Systeme durch ORBIS an den beiden Standorten des UK S-H in Kiel und Lübeck erfolgt in fünf Teilschritten und hat unmittelbar nach der Zuschlagserteilung begonnen.
„Die Entscheidung des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein bestätigt unseren ganzheitlichen Ansatz im Bereich der Informationstechnologie im Gesundheitswesen und unterstreicht das große Vertrauen in unsere Lösungs-Kompetenz bei IT-Großprojekten von internationaler Dimension", sagte Marko Schmitz, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing Agfa HealthCare GmbH, und fuhr fort: „Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit einem weiteren deutschen Universitätsklinikum, das sich jetzt mit Hilfe der marktführenden Lösungen von Agfa HealthCare für den nationalen und europaweiten Wettbewerb im Gesundheitswesen rüstet."
Das ORBIS KIS von Agfa HealthCare ist bereits in mehreren Universitätsklinika und Großklinika in Deutschland im Einsatz. Aktuelle Referenzen im Bereich der Universitätsklinika sind Bonn, Köln, Gießen und Marburg, Münster, Frankfurt und Dresden. Auch das Universitätsklinikum Halle hat sich 2007 für das Krankenhaus-Informationssystem von Agfa HealthCare entschieden. Insgesamt kann Agfa HealthCare im deutschsprachigen Raum mehr als 250 IMPAX und über 210 ORBIS RIS-Installationen vorweisen.
Agfa HealthCare erhält Zuschlag für IT-Großprojekt nach europaweiter Ausschreibung
